Gedenkstein

 

Ich arbeite seit letztem Jahr an einem Gedenkstein für die geopferten Tiere aus der Massentierhaltung und brutalem Fischfang.

Meine Vision ist es, daß in jedem Land dieser Erde, in der es Massentierhaltung und den industriellen Fischfang gibt, einen solchen Gedenkstein zu Ehren der Tiere gibt. Es gibt für alle möglichen Opfer in der Geschichte Gedenksteine bzw. Gedenkstätten, doch für die Milliarden Tieropfer jährlich weltweit gibt es dies nicht.

Es wird Zeit, daß es Orte gibt, wo der Schmerz ein Gesicht bekommt und wo man auch Blumen, Kerzen etc. ablegen kann.

 

Ich arbeite hier in Bremen mit eigenen Händen an dem Stein. Dabei werde ich angeleitet von einem professionellen Steinbildhauer. In fortlaufenden Seminaren bzw. Wochen/Wochenendkursen arbeite ich am Stein. Es macht sehr viel Spaß, ist aber auch sehr anstrengend. Für mich ist es das erste Mal überhaupt, daß ich solch eine Bildhauerarbeit selbst gestalte.

 

Der Stein ist ein Sandstein. Er ist aber sehr fest, soß es viel Kraft braucht, um den Stein zu bearbeiten. Die grobe Form habe ich nun nach vielen Stunden der intensiven Arbeit geschafft. Der Stein wird eine große Träne. Diese wird dann auf eine Stehle befestigt.Außerdem wird ein Messingschild mit einer Inschrift befestigt. Dieses Jahr werde ich noch mit dem Steinbildhauern beschäftigt sein. Plan ist, daß der Stein nächstes Jahr im Frühjahr bzw. Sommer an einem öffentlichen Ort in Bremen Findorff oder einem anderen Stadtteil in Bremen aufgestellt wird.